Hinterglasmalerei
Grégoire Vince (1923–1970). Zwischen Bauhaus und Volkskunst

Vorstellung der neuen Ausstellungssequenz „Grégoire Vince. Zwischen Bauhaus und Volkskunst“
auf der Wechselwand im Hinterglaskunstraum
am Donnerstag, 12. Dezember 2019, um 19.00 Uhr
im Schloßmuseum Murnau

Grégoire Vince (geb. Gergely Weisz) wurde am 5. Januar 1923 in Budapest geboren. Seine künstlerische Laufbahn begann im Atelier des Bauhaus-Schülers, Malers und Metall-Designers Gyula Pap (1899–1983), der seinerseits in Kursen von Paul Klee und Johannes Itten ausgebildet worden war.

Seit 1956 in Paris lebend, widmete sich Vince dort auch der Hinterglasmalerei und schuf Entwürfe für dekorative Glasobjekte für Christofle und Leleu.
Die Arbeiten zeigen sich im Zusammenspiel von Kunst und Handwerk deutlich dem Bauhaus und internationalen Kunstvereinigungen, wie z. B. dem Deutschen Werkbund und der französischen Union des Arts Décoratifs verbunden.

Sein besonderes Interesse an der Volkskunst war auch durch seine Aufenthalte in Murnau (1964-1966) bestärkt worden. Nachhaltig beeindruckten ihn die volkstümlichen Hinterglasbilder, die er in den Dorfkirchen und in den Häusern vorfand und die für ihn einen reizvollen Gegenpol zu der internationalen Atmosphäre bildeten, die das 1954 eröffnete Goethe-Institut nach Murnau gebracht hatte.


Der Vortrag findet im Veranstaltungsraum des Schloßmuseums statt.

Danach besteht die Möglichkeit, die Ausstellungssequenz zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei.
© Schlossmuseum Murnau