Vorschau
"Gabriele Münter und die Volkskunst"
(27.Juli –12. November 2017)






Stillleben mit Herrgottswinkel, 1912–14,
Öl auf Karton,
Vatikanische Museen, Vatikan,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Klage, 1915



Öl auf Pappe,
Bez. u. re.: "MÜNTER",
Privatbesitz,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Dunkles Stilleben mit Figürchen



Öl auf Leinwand,
Dauerleihgabe der Vereinigten Sparkassen in Murnau
im Schloßmuseum Murnau
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Alexej von Jawlensky
Stillleben mit Heiligenbild, um 1912


Öl auf Karton,
Museum Wiesbaden, Dauerleihgabe des Vereins zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e. V.

Cremedöschen, um 1911



Motiv: Hl. Martin,
Schloßmuseum Murnau,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Gabriele Münter und die Volkskunst
Vom 27.Juli – 12. November 2017

"Aber Glasbilder, scheint mir, lernten wir erst in Murnau kennen" (Gabriele Münter, 1911)

Diese Jahr jährt sich der 140. Geburtstag von Gabriele Münter. Das Schloßmuseum Murnau widmet sich aus diesem Anlass ihrem Werk unter dem Aspekt der Volkskunst, die die Künstler zwischen 1908 und 1914 in Tirol, in Murnau, der Staffelseeregion und in Oberammergau vorfanden, und zeigt anhand ausgewählter Beispiele ihre Rezeption in Gemälden, Hinterglasbildern und Graphiken von Gabriele Münter und ihren Wegbegleitern.
In Murnau trafen sie Johann Krötz, den Braumeister der Pantl-Brauerei, der eine breit gefächerte Sammlung von über 1000 Hinterglasbildern aus der Region besaß. Mehrfach suchten sie Krötz und seine Bilder, u. a. auch mit den Malern und Freunden Franz Marc, Marianne von Werefkin, Alexej Jawlensky und Bernhard Koehler jun., zu Studienzwecken auf.