PHANTASIEWELTEN PAUL KLEE | DER ANDERE WEG

Unterricht bei Paul Klee

Mit Textbeiträgen von Olivier Berggruen und Stefan Frey, 110 Seiten, 21 Farb.-Abb., 13 SW.-Abb. | Mit einem Beitrag von Fabienne Eggelhöfer, 43 Seiten, 14 Farb.-Abb., 8 SW.-Abb.
Schloßmuseum des Marktes Murnau 2015 | Schloßmuseum des Marktes Murnau 2015
Murnau am Staffelsee (Hrsg.) | Murnau am Staffelsee (Hrsg.)
Preis: Phantasiewelten: 15,00€ | Der andere Weg: vergriffen
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ISBN: :9783932276477 | 9783932276484
Das Museum erhielt die Gelegenheit, knapp zwei Dutzend Werke von Paul Klee (1879–1940)
aus den Jahren 1914 bis 1938 zeigen zu können. Der berühmte Klee-Sammler
Heinz Berggruen hat für diese Sammlung vor Jahren einmal die Bezeichnung
„Les Klee du Paradis“ gefunden.

Diese mit viel Gespür zusammengetragenen Werke beinhalten Arbeiten wie das im Zusammenhang der Tunisreise entstandene Aquarell „Hamammet“ (1914), die Arbeit „Rhythmie der Fenster und Tannen“ (1919) mit dem von Klee selbst ausgesuchten Ovalrahmen, das heiter-melancholische Gemälde „Das Fest der Astern“ (1921) und das spätere Werk „Figur im Garten“ (1937).

Im Dialog der Werke miteinander erhielt der Besucher Einblick in die phantastische Welt
der Schöpfungen und Geschöpfe Paul Klees und in seine poetisch-anmutige Titelfindungen.
Für den begleitenden Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen schrieben Oliver Berggruen und Stefan Frey.

DER ANDERE WEG
UNTERRICHT BEI PAUL KLEE

Paul Klee war zwischen 1921 und 1931 als Lehrer am Bauhaus tätig. In dieser Zeit entstanden seine „Bildnerische Formlehre“ und etwa 3900 Blätter mit Unterrichtsnotizen, die als „Bildnerische Gestaltungslehre“ bekannt sind.

Die Vermittlung von Grundlagen der Gestaltung war für Klee stets getrennt vom eigenen künstlerischen Prozess, der für ihn unmittelbar mit der Intuition verknüpft war.
Die zweite Kabinettausstellung greift mit Leihgaben aus dem Zentrum Paul Klee, Bern, und dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, einzelne Kapitel seiner „Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre“ heraus, gibt Einblick in die Lehrtätigkeit Klees am Bauhaus und stellt diesen exemplarisch Schülermitschriften an die Seite.

Mit Büchern aus dem Besitz von Paul Klee, einem Herbarblatt und seinen „Dynamoradiolaren 3“ wird u. a. Klees Auseinandersetzung mit dem Wachstumsprozess der Natur und der Naturlehre Ernst Haeckels (1834–1919) veranschaulicht.

Für die begleitende Publikation schrieb Fabienne Eggelhöfer vom Zentrum Paul Klee in Bern.
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