Damals in Oberbayern

Land und Leute im 19. Jahrhundert

Preis: vergriffen
Die oberbayerische Landschaft und das Leben auf dem Land waren im 19. Jahrhundert ein beliebtes Thema in der Malerei. Vor allem die Künstler der Münchner Schule haben sich für derart wirklichkeitsnahe Motive begeistert. 


Mit der sensiblen Darstellung der Natur und dörflicher Genreszenen lieferten die Maler ein anschauliches Bild der damals noch unberührten Gebirgslandschaft und des bäuerlichen Alltags.

Gezeigt werden bislang weitgehend unbekannte kleine Meisterwerke, Gemälde und Graphiken u. a. von Johann Georg Dillis, Johann Jakob Dorner d. J., Ernst Kaiser, Wilhelm von Kobell, Lorenzo II. Quaglio, Carl Rottmann und Wilhelm Trübner aus einer Münchner Privatsammlung. Die ausgewählten Arbeiten geben einen Einblick in die thematische Vielfalt der Münchner Malerschule des 19. Jahrhunderts. Landschaftsdarstellungen des Alpenvorlandes sowie bäuerliche Genreszenen, Trachten- und Tierdarstellungen bilden den inhaltlichen Schwerpunkt der Ausstellung.

Die Werke sind nach thematischen Aspekten in vier Gruppen geordnet. Die erste Gruppe ermöglicht dem Betrachter, die Entdeckung der unberührten gleichermaßen dramatischen wie malerischen Landschaft Oberbayerns nachzuvollziehen. Schwerpunkt der zweiten Gruppe ist die bewohnte und kultivierte Landschaft sowie das topographische Interesse für reizvolle Gegenden und Orte. Die Werke der dritten und vierten Gruppe zeigen Darstellungen des bäuerlichen Alltags, des Brauchtums, der Trachten sowie des Zusammenlebens von Mensch und Tier.



Ergänzend dazu bereichern Trachten, Hinterglasbilder und historische Ansichten von Murnau aus dem Museumsbestand den Einblick in das Leben im Alpenvorland in einer längst vergangenen Zeit.

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